Katholischer Kindergarten St. Martin - Langenhaslach

Pfarramt Neuburg/Ka.
Mühlstraße 3
86476 Neuburg
Tel.: 08283/322
Fax: 08283/998327

Herzlich Willkommen beim
Katholischen Kindergarten St. Martin in Langenhaslach

Unser Konzept


Der Weg ist das Ziel

Der Kindergarten als Wegbereiter in die Zukunft

Wir vom Kindergarten sind uns der Wichtigkeit unserer Aufgabe bewusst, deshalb ist es uns auch wichtig, unsere Arbeit zu hinterfragen und transparent zu machen.
Mit dieser Konzeption wollen wir Sie für uns und unsere Pädagogik interessieren. Sie - vor allem alle zukünftigen Eltern - aber auch alle anderen Interessierten, sollen einen konkreten Einblick in unser Tun und Handeln bekommen.

Für uns ist folgendes besonders wichtig:

  • dass Sie wissen was wir tun
  • dass Sie erkennen, dass wir eine Zielsetzung haben und unsere Arbeit danach ausrichten
  • dass wir nicht stehen bleiben, sondern mit einer Perspektive in die Zukunft sehen
  • dass wir unsere Arbeit flexibel an den Bedürfnissen der Kinder ausrichten. Das heißt, dass das Kind im Mittelpunkt steht
  • dass wir uns stets weiterbilden, um eine qualitative Arbeit leisten zu können

Damit hoffen wir den Anforderungen einer möglichst optimalen Kindergartenarbeit gerecht zu werden, im Interesse der uns anvertrauten Kindern und ihrer Familien.

Unser Leitbild

Unser Kindergarten steht unter katholischer Trägerschaft. St. Martin ist unser Schutzpatron. Nicht nur deshalb ist es uns Verpflichtung, die christliche Werterziehung sehr ernst zu nehmen.

Unser christliches Profil äußert sich darin, dass wir alle Familien ohne Bewertung ihrer persönlichen religiösen Einstellung aufnehmen.

Hier im katholischen Kindergarten soll jeder Gemeinschaft erleben und im Staunen über die Natur den Schöpfer Gott entdecken können.

In einer Atmosphäre von Wärme und Geborgenheit sollen sich die Kinder, die Eltern, die Familien und das Team voll angenommen fühlen und Freude haben sich einzusetzen.

In diesen oben genannten Prinzipien sehen wir unsere Verantwortlichkeit für ein gesundes Aufwachsen und eine gute Entwicklung der uns anvertrauten Kinder.

Es zeigt sich ganz klar, dass wir auf dem Land noch überwiegend in einer heilen Welt leben. Die Familien bieten Sicherheit und Freiraum, und die Umwelt ist intakt und greifbar bzw. direkt erlebbar.

Dies ermöglicht uns den Vorteil, dass sich Eltern für den Kindergarten engagieren können und wollen; dass die Kontakte untereinander auch im Dorfleben auswirken, was wiederum für eine harmonische Lebenswelt - vor allem für die Kinder - spricht.

Der Vorteil einer Umgebung in freier Natur ohne große Einengung, mit allen Möglichkeiten von Erlebnissen und Lernerfahrung kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

 

So lernen unsere Kinder

Freispiel

Als Freispielzeit bezeichnet man den Zeitraum in dem die Kinder, soweit es möglich ist, Spielkameraden, Spielmaterial, Spielort, Spielverlauf und die Spieldauer selbst bestimmen.

                                                                          

                  
Uns ist die Freispielzeit sehr wichtig, weil die Kinder durch das individuelle Spielen ganz unterschiedliche Erfahrungen machen:

Fähigkeiten und Fertigkeiten werden gefestigt, soziale und emotionale Verhaltensweisen werden erprobt und erweitert, Freundschaften und Beziehungen aufgebaut, sprachliche Fähigkeiten erweitert, spezielle Vorlieben und spezielle Interessensgebiete erschlossen. Dies ist nur sinnvoll, wenn den Kindern für die Freispielzeit möglichst viel Zeit zur freien Verfügung steht.

Nur so kann das erforderliche selbstständige Denken und Handeln der Kinder erlernt werden.

In diesem freiheitlichen Rahmen ist es aber nötig sinnvolle Regeln und Grenzen festzulegen. Diese werden mit den Kindern gemeinsam erarbeitet.


Wichtiger Bestandteil während der Freispielzeit ist die Begleitung durch das pädagogische Personal:

Durch Beobachtungen werden individuelle Entwicklungsschritte der Kinder festgehalten und gezielte Förderung wird eingesetzt.

Hilfe und Unterstützung erhalten die Kinder z.B. bei der Konfliktbewältigung, bei Fragen und Klärung von Missverständnissen.

Ebenso werden immer wieder Impulse zu neuen Herausforderungen gegeben.

Denn uns allen ist vertraut, dass genau die Eigenschaften wie Selbstkompetenz und Sozialkompetenz in der heutigen Zeit gefragt sind und sogar als unverzichtbar gelten:

  • als Grundlagen zum Lernen in der Schule
  • als Bewerbungskriterium im Berufsleben
  • als Voraussetzung für jede Gemeinschaft

Unsere Erziehungsziele und wie wir sie umsetzen

Wohlfühlen

Das Thema "Sich-Wohl-Fühlen" steht über allen anderen Zielen, die wir uns hier im Kindergarten für die tägliche Arbeit setzen.
Denn erst, wenn Kinder sich wohl fühlen, bauen sie ein Vertrauensverhältnis auf, können sich weiterentwickeln und lernen und behalten Gelerntes in Kopf und Herz.
Kinder haben auch ein Bedürfnis nach Geborgenheit. Geborgenheit entsteht für den einen, wenn sie auf dem Schoß sitzen können, für andere, wenn sie sich in einer Höhle zusammen kuscheln können, wieder andere möchten gerne ein Buch vorgelesen bekommen oder einfach nur angelächelt werden.

Humor, Freundlichkeit und Ehrlichkeit sehen wir als wichtige Eigenschaften an um Kindern und Eltern die Zeit im Kindergarten angenehm zu gestalten, um zu erreichen, dass sie sich alle Wohlfühlen.

Förderung der sozialen Entwicklung

Miteinander lachen und spielen. Auch mal kämpfen und streiten.
Einander verstehen und trösten. Manchmal Abstand halten. Füreinander sorgen und zusammen halten.

Es gibt während des Tages viele Möglichkeiten auf Mitmenschen, Situationen, Konflikte zu reagieren und es ist nicht immer leicht sich dabei richtig zu verhalten.

Wie erkenne ich Grenzen des anderen? Kann ich einfach über jemanden bestimmen? Wie merke ich, ob es jemanden gut oder schlecht geht? Mögen mich die anderen in der Gruppe? Was soll ich machen, wenn ich mich ärgere oder mit jemand streite?

Um bei all diesen Fragen und Unsicherheiten den Kinder weiterzuhelfen ist es wichtig, sie in solchen Situationen zu begleiten und zu unterstützen. Ihnen ein Vorbild zu sein. Kinder sollen auch selbstständig Lösungen und Handlungen selber finden dürfen.

Dazu ist es notwendig, dass die Kinder ihre eigene Gefühle und die der anderen erkennen und aussprechen lernen, um die Situation nachempfinden zu können.

Ein soziales Miteinander benötigt immer gewisse Regeln und Grenzen. Wir erarbeiten mit den Kindern diese, um ihnen sinnvolle Vereinbarungen greifbarer zu machen.

Förderung der Persönlichkeitsentwicklung

Ein wichtiges Ziel in unserer täglichen Arbeit ist die Persönlichkeitsentwicklung.
Jedes Kind ist bereits eine Persönlichkeit, wenn es zu uns kommt.
Hier wird es mit seinen Fähigkeiten, seinen Ansichten zum Tagesgeschehen gefragt und ernst genommen - von uns Erwachsenen und von seinen Spielkameraden.
Das Kind soll sich als eigenständige Persönlichkeit wichtig fühlen. Aus einer Wertschätzung für die eigene Person wachsen Wir-Gefühl und Mitgefühl.
Es ist uns wichtig, dass Kinder

  • sprachlich ihre Wünsche und Bedürfnisse äußern können
  • fähig werden Entscheidungen zu treffen
  • hilfsbereit anderen gegenüber sind/werden

Dies erreichen wir durch:
Wahrnehmen und arbeiten mit den Stärken des Kindes, Möglichkeiten zum Ausprobieren und Experimentieren geben; nicht maßregeln sondern Erfolgserlebnisse schaffen - und die Kinder selbstständig tun lassen.

Förderung des Körperbewusstseins

Damit das Kind sich in seiner Haut wohlfühlen kann, ist das Ausleben des Bewegungsbedürfnisses eine Notwendigkeit. Da Körperbewusstsein und Bewegung die Grundlage für die geistige Entwicklung sind, ist es uns wichtig, den Kindern viele und unterschiedliche Körpererfahrungen zu ermöglichen. Nur so kann es den eigenen Körper bewusst wahrnehmen um ihn geschickter einsetzen zu können.

Freude an Bewegung entwickeln heißt auch, den Körper und die Muskulatur stärken, Gleichgewicht, Konzentration, Ausdauer, Grobmotorik und körperliche Gesundheit fördern.

Dies erreichen wir dadurch, dass wir den Kindern Räume und Flächen in unserem Kindergarten aber auch in der Natur zur Verfügung stellen.

Die Wahrnehmung schulen wir durch Sinneserfahrungen in den unterschiedlichen Bereichen:

  •   beim Kochen
  •   beim Musizieren
  •   beim freien Gestalten und Basteln
  •   bei Tastspielen
  •   beim Turnen

Förderung der geistigen Entwicklung

Nicht nur auf Grund der Pisastudie ist es uns wichtig, dass wir den Kindern Wissen vermitteln. Unter Wissensvermittlung verstehen wir die Neugierde der Kinder und die Lust am Forschen und Nachfragen anzuregen. Dabei erfassen sie Zusammenhänge für Alltags- und Naturabläufe, aber auch für spezielle Wissensgebiete.

Dies erreichen wir dadurch, dass wir Alltagserlebnisse und Fragen der Kinder aufgreifen und gemeinsam nach Fragen und Antworten suchen.

Nachschlagwerke dienen dazu auf die tiefergehenden Fragen der Kinder Erklärungen
zu finden. Dazu nutzen wir auch unterschiedliche Medien, machen Experimente und suchen zum Thema passende Bilderbücher, Märchen, Spiele und Reime.

Vermittlung der christlichen Werte

Es ist gut, dass es mich gibt, es gibt einen Gott der sich freut,
dass es mich gibt, der mein DA-sein bejaht.

Religiöse Erziehung ist ein wichtiges Element der täglichen Arbeit.

Wir geben den Kinder die Möglichkeiten in biblischen Geschichten Gottes Wirken kennen zu lernen, in der Natur dem Schöpfer zu begegnen.

Die Kinder erleben den christlichen Glauben, vor allem auch in den immer wiederkehrenden Festen im Jahreskreislauf, die ihnen Sicherheit und Orientierung geben. Wir feiern zusammen mit unserem Herrn Pfarrer kindgemäße Gottesdienste. Durch viele wiederkehrende Ritualien wie Kerze anzünden, Stille erleben, führen wir die Kinder aus der Hektik zur Ruhe hin. Lieder, Bilder, Gebete und Meditationen sollen den Kindern helfen einen Bezug zu Gott herzustellen.

Diese uns äußerst wichtigen Erziehungsziele spiegeln sich folgendermaßen im Bayerischen Kindergartengesetz:

"Leitziel der pädagogischen Bemühungen ist der beziehungsfähige, wertorientierte, schöpferische Mensch, der sein Leben verantwortlich gestalten und den Anforderungen in Familie, Staat und Gesellschaft gerecht werden kann."
BayKiBiG

Wir arbeiten nach dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan.

Erziehen - Bilden - Betreuen

Vorbereitung und Begleitung des Übergangs in die Schule

Definition

Das Kind motivieren für den Schuleintritt; es fördern in allen Bereichen, die für die Schulfähigkeit wichtig sind, um den Übergang zu erleichtern.

 

Ziele

  • Stolz, Freude, Zuversicht für den neuen Lebensabschnitt entwickeln helfen
  • Beziehung aller Beteiligten untereinander herstellen und fördern
  • Breites Interesse an vielseitigem Lernen wecken
  • Hinführen zur Schulfähigkeit in den Bereichen Kognitiv, Sozial/Emotional und Körperlich
  • Thema "Schule" positiv an die Kinder herantragen

 

Unsere Methode

Mit dem Tag des Eintritts des Kindes in den Kindergartens wird der Grundstein gelegt für vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kindern - Familie - Kindergarten - Schule durch:

  • gemeinsame Veranstaltungen, Gespräche, Besuche, Hospitationen
  • Verstärkte Förderung und Forderung von Ausdauer, Konzentration, Leistungsbereitschaft in pädagogischen Einheiten als Einzelförderung im Kleingruppengeschehen

 

Angebote speziell im letzten Kindergartenjahr:

  • Elterngespräch hinsichtlich der Schulfähigkeit
  • Verkehrserziehung
  • Schulbusfahren üben
  • Schule besuchen, Kontakt zu Lehrern knüpfen
  • Schultüte basteln
  • Übernachten im Kindergarten
  • Vorschulkinderausflug

Sprachliche Bildung

Definition

Sprachliche Bildung heißt: Sprachverständnis, Ausdrucksfähigkeit, aber auch Artikulation fördern.

Ziele:

  • Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse in Worte fassen, sich sprachlich ausdrücken
  • Erweiterung des Wortschatzes und der Begriffsbildung
  • Textverständnis und Erzählkompetenz
  • Grammatikalisch richtige, deutliche Aussprache

 

Unsere Methode

Täglich werden bei jeder Interaktion mit den Kindern schon im normalen Alltag die Zielinhalte der sprachlichen Bildung beachtet.
Mehrmals wöchentlich finden sowohl in der Kleingruppe als auch in der Gesamtgruppe pädagogische Angebote zu diesem Themenbereich statt:

Hier einige Beispiele:

  • Bilderbücher, Geschichten, Märchen vorlesen und nachspielen
  • Lieder, Reime und Fingerspiele hören und auswendig lernen
  • Kreisspiele
  • Rollenspiele

 

Mit den Vorschulkindern arbeiten wir ab dem 2. Halbjahr täglich  mit dem Sprachprojekt „Wuppi“. Auch der Dialekt ist bei uns ein wichtiges Kulturgut und hat seinen Stellenwert.

Mathematische Bildung

Definition

Erfahren, Erkennen und Benennen von Zahlen, Formen, Mengen, Gewicht und Größen

Ziele

  • Zählen können
  • Zahlen erfassen
  • Formen benennen
  • Logisches Denken fördern

 

Unsere Methode

  • Diese Ziele werden öfters in den ganz normalen Alltag eingebunden; z.B. beim Teller zählen, Schritte bis zum nächsten Baum schätzen und zählen
  • beim Herstellen von Papierfaltarbeiten

 

Mathematische Bildung wird bei uns aber auch mehrmals wöchentlich in das pädagogische Programm aufgenommen:

Im Kleingruppen- oder Einzelgeschehen

  • z.B. bei Kartenspielen, Würfelspielen, Tischspielen
  • beim Abwiegen von Kochzutaten
  • beim Formenlegen

In der Gesamtgruppe

  • bei verschiedenen Kreisspielen, Auszählreimen, Reaktionsspielen, .....

Speziell für Schulanfänger mit Beginn des letzten Kindergartenjahres:

  • Einmal wöchentlich führen wir das Projekt "Komm mit ins Zahlenland" nach Professor Dr. Preiß
  • Nachlegen von Musterketten, vervollständigen von Reihen, Experimentieren mit Mengen und Formen
  • Tischspielen mit mathematischen Anforderungen (z.B. Edelsteinspiel, ...)
  • Arbeiten mit Arbeitsblättern zu bestimmten Themen

Naturwissenschaftliche und Technische Bildung

Definition

Interesse wecken an chemischen und physikalischen Gesetzen, an technischen und mechanischen Abläufen und die Erkenntnisse daraus praktisch anwenden.

Ziele

  • unterschiedliche Materialien kennen lernen
  • Lust am Forschen wecken
  • Logisches Denken lernen
  • Erkenntnisse aus dem N/T-Bereich für eigene Ideen nutzen

 

Unsere Methode

Im normalen Alltag nutzen die Kinder ganz automatisch viele naturwissenschaftliche und technische Gesetzmäßigkeiten in ihrem Spiel:

  • z.B. schiefe Ebene, Waage, Magnete, Rollen, Räder, ....
  • täglich in der Bauecke, bei Konstruktionsspielen, ....

 

In Kleingruppen und Einzelgeschehen bei:

  • Hilfestellung bei Konstruktionsspielen
  • Wirkung von Hitze und Kälte
  • Experimente mit Kerzenlicht, Wasser, Eis, Schnee, ....

 

In der Gesamtgruppe:

  • Beobachtung von Naturphänomenen (Wasserspiele, Regenbogen, Wind, ....)
  • Erkundungsgänge
  • Experimente mit Licht und Schatten
  • Benennen und Sortieren von Naturmaterialien
  • Berufe und Tätigkeiten kennen lernen

Musikalische Bildung und Erziehung

Definition

Musikalische Aspekte lassen sich in allen Spielformen der Kinder wieder finden. Sie sollten wahrgenommen, zugelassen und begeleitet werden.

Ziele

  • Sensibilisierung des Gehörsinns
  • aktives Hörtraining (tiefe - hohe Töne, laut - leise)
  • Emotionale Wirkung der Musik fühlen und erleben
  • Rhythmikschulung
  • Anregung von Fantasie und Kreativität
  • Sprachentwicklung

 

Unsere Methode

  • Regelmäßig werden alte und neue Lieder gesungen
  • wöchentliche Musikstunde
  • Möglichkeit Musik zu hören
  • verschiedene Orffinstrumente stehen den Kindern zur Verfügung
  • Einübung von Tänzen

 

Medienbildung und Medienerziehung

Definition

Medien d.h. Informationsvermittlung in Bild und Ton (Bücher, CD-Player)

Ziele

  • Umgang mit Medien (sachgerecht und verantwortlich)
  • zeitgemäße Bildung und Erziehung im Umgang mit Medien

Unsere Methode

  • Bücher und Musik sind für uns eine Selbstverständlichkeit und werden täglich verwendet: Bilderbücher, Sachbücher, Kassetten, CD`s werden pädagogisch begleitend eingesetzt.
  • zu bestimmten Themen werden Filme und Dias von der Bildleitstelle ausgeliehen

Natur und Umwelterziehung

Definition

Mit der Umweltbildung und Umwelterziehung wird die Werthaltung und Wertschätzung unserer Umwelt erfasst. Durch Aufgreifen verschiedener umweltbezogener Themen wird dies gefördert.

Ziele

  • Wertschätzung der Umwelt
  • Naturzusammenhänge erkennen und beobachten
  • Umwelt pflegen und schützen
  • Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen (sehen, hören, tasten, riechen, schmecken)
  • Umwelt erleben

 

Unsere Methode

  • Erkundungsgänge in der Natur sind eine Selbstverständlichkeit
  • Bepflanzen und Pflegen unseres Hochbeetes
  • Tierbeobachtungen, Walderkundungen mit Förster
  • Bacherkundungen und Biotoperkundungen mit Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes
  • Sorgsamer Umgang mit Material wie Kleber, Papier, usw. wird geschult und besprochen
  • Täglicher Umgang mit Mülltrennung; Kinder trennen selbst ihre Abfälle wie Kompost, Papierabfälle, Joghurtbecher

Kreativitätserziehung

Definition

Kinder zeigen uns mit ihrer bildlichen Äußerung ihre Sicht der Welt und die Beziehung in ihr.

Ziele

  • Spaß, Freude, Gestaltungslust und Anerkennung erleben, sind Voraussetzung für kreatives, fantasievolles Spielen und Lernen
  • Eigene Gestaltungs- und Ausdruckswege entdecken
  • Grundverständnis von Farben und Formen erwerben

Unsere Methode

  • Täglich können die Kinder am Mal- und Basteltisch mit unterschiedlichen Farben, Papieren, Kleister, wertlosen Materialien und Scheren ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Ganz wichtig ist uns: Jeder malt so gut er kann und das wird anerkannt! Durch die regelmäßigen Ausstellungen der Werke stärken wir das Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl der Kinder
  • Bei gezielten Angeboten lernen die Kinder den sachgerechten Umgang mit verschiedenen Materialien  und Techniken kennen.