Katholischer Kindergarten St. Leonhard - Billenhausen

Pfarramt Neuburg/Ka.
Mühlstraße 1
86476 Neuburg
Tel.: 08283/322
Fax: 08283/998327

Öffnungszeiten
Di   9:00  - 11:30
Mi   9:00  - 11:30
Do 14:30  - 17:00
Fr   9:00  - 11:30
Herzlich Willkommen beim
Katholischen Kindergarten St. Leonhard in Billenhausen

Unser Kindergarten im Überblick

Informationen zu: Tigergruppe; Bärengruppe; Turnzimmer; Lesezimmer und Enspannungsraum; Bistro; Küche; Bad, Toiletten, Wickelraum; Warteraum; Außenbereich; Hausgarten Tagesablauf;

Öffungszeiten

Montag bis Freitag von 7.30 – 16.00 Uhr

Tigergruppe

Tigergruppe mit Rollenspiel, Bauen/Konstruieren und Kleinspielecke

Raum der TigergruppeDies ist der Gruppenraum aller Tigerkinder, wo der tägliche Morgenkreis stattfindet und wo sich die Kinder am Mittag wieder zum Abschlusskreis zusammenfinden.

Für das Rollenspiel bieten wir eine vorbereitete Umgebung mit Spielburg und Puppenecke an.  Nach Absprache mit den Kindern werden verschiedene Kostüme, Requisiten und Spielmöbel, z.B. ein Kaufladen, bereitgestellt.

Im Rollenspiel machen die Kinder wichtige Erfahrungen. Durch das Nachspielen von Alltagssituationen und Handlungsabläufen formt sich das Verstehen der Erwachsenenwelt. Sie erlangen Verständnis für andere Personen und ihre Verhaltensweisen. Improvisation, Vorstellungsvermögen, Kreativität und Phantasie werden gefördert.

Die Entwicklung sozialer Fähigkeiten kann sich entfalten. Sie lernen Gefühle und Wünsche anderer wahrzunehmen und üben auf diese Weise Rücksicht und Einfühlungsvermögen. Die Kinder erkennen, dass Regeln notwendig sind. Ebenso kann es im Spiel eigene Gefühle zeigen, Ideen einbringen, Wünsche äußern und Kompromisse schließen (siehe Konzept 6.3.2. Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte). Es tritt in den Dialog mit anderen Kindern. Ihre Sprachkompetenz wird gefördert.

Für Bauen/Konstruieren gibt es Bauteppiche mit vielfältigen Materialien. Das Bauen und Konstruieren bietet den großen und den kleinen Kindern einen großen Anreiz und ist ein grundlegender Bestandteil des kindlichen Spieles. Sie beschäftigen sich mit der Welt und ihren physikalischen Gesetzmäßigkeiten, wie Konstruktion, Bautechnik und Statik (siehe Konzept 6.3.5. Mathematik).

Sie verbinden das Bauen mit dem Phantasiespiel und treten in den Dialog mit anderen Kindern. Sie lernen miteinander zu kooperieren. Gefördert werden dabei soziale Kompetenz, Fein- und Grobmotorik, Konzentration, Kreativität und Phantasie.

Erzieherinnen sind als Bezugsperson, als Entwicklungs- und Lernbegleiterinnen tätig, um Lernprozesse, sowie Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung anzuregen. Erzieherinnen geben Impulse, damit die Kinder ihre Lernprozesse entwickeln können.

Die Kleinkinderspielecke ist überwiegend für Kinder ab 2,5 Jahren. Sie haben einen eigens für sie vorbereiteten Spielbereich. Die Kleinen haben ein anderes Spielverhalten und benötigen daher andere Materialen als die größeren Kinder.

Bärengruppe

Bärengruppe mit Forscherecke, mit Kreativbereich - Malen/Basteln und Kleinspielecke

Raum der BärengruppeDies ist die Stammgruppe aller Bärenkinder, wo der tägliche Morgenkreis   stattfindet und wo wir uns am Mittag wieder  zum gemeinsamen Abschlusskreis zusammenfinden.
Wir bieten zusätzlich allen Kindern eine vorbereitete Umgebung mit vielfältigen Materialien und Gestaltungsmöglichkeiten an.

Die Forscherecke ermöglicht Kindern, je nach Entwicklungsstand, Grundwissen zu erwerben, durch ganzheitliches Lernen in Bereichen aus der Mathematik, Technik, Sprache, Schrift, Forschen und Experimentieren. Das Kind erlebt Zusammenhänge. Dazu gibt es vielfältiges Material, das immer wieder ergänzt und durch neues Material ausgetauscht wird. Wir schaffen Voraussetzungen für kreative und lebendige Bildungsprozesse.

Beim Malen und Basteln werden die Kinder angeregt ihr kreatives, künstlerisches Potenzial zu entfalten. Durch vielseitige, materielle Anreize lernt das Kind spielerisch-kreativ mit seiner Phantasie umzugehen.

Der Weg führt bei Kindern vom spielerischen Umgang mit alltäglich auffindbaren Materialien, Papier und Farben, über das Experimentieren, zum schöpferischen Tun. Daraus entwickelt das Kind Kompetenzen, wie Vorstellungskraft, Ausdrucksfähigkeit, Kreativität und Phantasie. Der Kreativbereich Malen/Basteln ist für Kinder jeden Alters zugänglich (siehe Konzept 6.3.7 Musik – Ästhetik, Kunst und Kultur).

Die Kleinkinderspielecke ist überwiegend für Kinder ab 2,5 Jahren. Sie haben einen eigens für sie vorbereiteten Spielbereich. Die Kleinen haben ein anderes Spielverhalten und benötigen daher andere Materialen als die größeren Kinder.

Die pädagogischen Fachkräfte sind als Bezugspersonen, als Entwicklungs- und Lernbegleiterinnen tätig, um Lernprozesse, sowie Kompetenzentwicklung und Persönlichkeitsentwicklung anzuregen. Erzieherinnen geben Impulse, damit die Kinder ihre Lernprozesse entwickeln können. Der Arbeitsprozess des Kindes wird vom pädagogischen Fachpersonal beobachtet, dokumentiert (siehe Konzept Portfolio) und begleitet.

Turnzimmer

Mehrzweckraum – Turnraum/Schlafraum

TurnraumUtensilien im Turnraum

Im Turnraum erhält das Kind die Möglichkeit seinen natürlichen Bewegungsdrang auszuleben. Bewegung ist für die Gesundheit des Kindes unerlässlich.

Beim Turnen werden vielfältige Körpererfahrungen gemacht, körperliche Belastbarkeit und Geschicklichkeit ausgebildet, die Muskulatur des Bewegungsapparates wird gestärkt. Die Bewegung fördert das positive Körperbewusstsein, entwickelt die Wahrnehmung, sowie die kognitive- und die soziale Entwicklung. Die Kinder gewinnen die Einsicht, dass Regeln notwendig sind, ebenso Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme. Sie lernen Risiken realistisch einzuschätzen und gewinnen Selbstvertrauen.

Die yogaähnliche Gymnastik beinhaltet Rituale, Bewegung und Entspannung. Sie verbessert die Körperhaltung, führt zu körperlicher Fitness und zur besseren Durchblutung der inneren Organe. Yogaähnliche Gymnastik ist eine wichtige Komponente bei der Stressbewältigung und dadurch ein wichtiger Aspekt zur Erhaltung der Gesundheit des Kindes.  

Nach dem Mittagessen haben die Kinder die Möglichkeit im Mehrzweckraum zu schlafen oder zu ruhen. Jedes Kind erhält eine eigene Matratze, Leintuch, Kopfkissen und Zudecke. Der Raum wird leicht abgedunkelt. Die Schlaf- und Ruhezeit wird mit den Eltern abgesprochen. Ein Erzieher ist während der Einschlafphase anwesend. Schlafen alle Kinder, werden sie von einem Baby-Phone überwacht. Eine Kraft sieht regelmäßig nach. Wer nicht einschlafen kann, wechselt in das Lesezimmer und wird dort betreut.

Lesezimmer / Entspannungsraum

Lesezimmer und EntspannungsraumHier haben die Kinder die Möglichkeit sich während dem Freispiel  mit Literatur vertraut zu machen. Das Kinderbücherregal enthält Geschichten- und Bilderbücher, eine Kinderbibel, Sach- und Tierbücher, sowie Märchen.

Den Kindern wird aus den Büchern vorgelesen oder sie können diese selbständig betrachten. Sie können sich hier auch zur Entspannung zurückziehen. Die Beschäftigung mit Büchern sind Kernelemente der „Literacy“ - Erziehung (siehe Konzept 6.3.3 Sprache/Literacy).

Es werden Kompetenzen erworben, die wesentlich zur Sprachentwicklung beitragen, das Kind erwirbt Freude am Sprechen und am Dialog. Es lernt aktiv zuzuhören, seine Gedanken und Gefühle sprachlich mitzuteilen. Konzentration und Phantasie werden gefördert. Das Kind entwickelt Textverständnis für spätere Lesefreude und -kompetenz. Es entsteht Interesse an Schreiben und Schrift.

Im Lesezimmer halten sich, nach dem Mittagsessen, die Kinder auf, die nicht schlafen. Die Kinder können sich entspannen, mit Büchern oder CDs (Hörspiele, Märchen, Liedern oder Musik über Kopfhörer). Sie werden dabei von pädagogischem Personal betreut.

Küche

KücheDie Küche ist der Bereich, wo unter Mitwirken der Kinder einmal im Monat gesunde, vollwertige Speisen zubereitet werden. Ebenso entstehen hier Gebäck und Speisen für Traditionen und Feste während des Jahres.

Großes Interesse und Freude haben die Kinder beim gemeinsamen Zubereiten, Kochen und Backen von Speisen mit frischen, gesunden Zutaten. Die Kinder haben die Möglichkeit, in der kindgerechten Küche auf kleine Podeste zu steigen und die Zubereitung zu beobachten, bzw. mitzuwirken.

In der Küche ergeben sich weitere Lernfelder: z.B.: Erlernen der Schneidetechnik, Kennenlernen und Handhabung verschiedener Küchengeräte und Küchenutensilien, Wahrnehmung der Gefahren beim Hantieren mit diesen, Unfallschutz im Bereich der Essenszubereitung.

 

Bistro

BistroIn der angenehmen Atmosphäre des Bistros sitzen die Kinder am gedeckten Tisch, um ihr Frühstück, bzw. ihr Mittagessen einzunehmen. Die Kinder erhalten die Möglichkeit ihre Tischgemeinschaft selbst zu wählen und in der Gemeinschaft der Stammgruppe und den Erziehern zusammen zu essen. Sie erlernen unsere abendländische Tisch- und Esskultur kennen. Es werden alle Mahlzeiten gemeinsam eingenommen, um den sozialen Aspekt des Gemeinschaftserlebnisses zu stärken. Gemeinsame Mahlzeiten sind ein kulturelles, soziales Erleben mit Familienstruktur. Dies ist ein wichtiger Lern- und Erfahrungsbereich. Das Essen bekommt dadurch einen höheren Stellenwert. Die Kinder essen in ihrem eigenen Tempo und nur so viel, wie sie wollen. Dadurch lernen sie ihr Sättigungsgefühl selbst richtig einzuschätzen und zu regulieren.

Bad mit Toiletten, Handwaschbecken und Wickeltisch

ToiletteWaschraum im Toilettenbereich

Wichtig für die Gesundheit des Kindes sind die Körperpflege und der Toilettengang. Die Kinder erwerben durch eigenes Tun zunehmend Kompetenzen beim Toilettengang, beim Händewaschen und beim Kleidungswechsel. Die Erfahrung der eigenen Körperlichkeit und der zunehmenden Eigenständigkeit fördern ein positives Selbstbild des Kindes. Wir Erzieher unterstützen die Kinder dabei Schritt für Schritt selbständig zu werden.

Die Kinder, die eine Windel tragen, werden individuell gewickelt. Eine respektvolle, achtsame und zugewandte Körperpflege der Kinder dient dem Aufbau und der Festigkeit der Bindung. Dafür nehmen wir uns die nötige Zeit. Wenn in der Familie die Sauberkeitserziehung des Kleinkindes begonnen hat, unterstützen wir dieses Bemühen.

Ein geschützter und ansprechend gestalteter Sanitärbereich mit Wickeltisch, Fächer für die Utensilien der Kinder, Kindertoiletten, Handwaschbecken mit Spiegel und eine Lerntoilette steht zur Verfügung, um diesen wichtigen, intimen, pflegerischen und pädagogischen Vorgang gerecht zu werden.

Warteraum für Eltern

Warteraum für die ElternDie Eltern haben die Möglichkeit den Aufenthaltsraum während der Eingewöhnungsphase ihres Kindes zu nutzen, um dort zu warten, bis Ihr Kind ihre Anwesenheit nicht mehr benötigt.

In diesem Zimmer können sich Eltern  nach der Bringzeit aufhalten, um dort ungestört mit Therapeuten oder anderen Eltern ein Gespräch zu führen, während Ihr Kind am Gruppengeschehen teilnimmt. Ebenso vor und nach der Abholzeit, wenn das Kind sich noch im Mittagsabschlusskreis befindet.

Es befindet sich in diesem Raum eine kleine Elternbibliothek mit Fachbüchern und Zeitschriften. Diese können von Interessierten ausgeliehen werden. Hier befindet sich auch ein Briefkasten für Benachrichtigungen an den Elternbeirat. Eine Pinnwand informiert hier über Wissenswertes, was außerhalb vom Kindergarten stattfindet.

Der Außenbereich als Medium der Bildung

Hof und Garten

Spielplatz Hof mit Hausgarten

Der Hof des Kindergartens besteht aus einer kleinen, gepflasterten Fläche. Hier stehen den Kindern verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung (keine Fahrräder). Kinder, die mit dem Fahrrad in den Kindergarten kommen, können diese im Hof abstellen. Die Kinder dürfen mit den Fahrrädern im Kindergarten nicht fahren, da die befahrbare Fläche sehr beengt ist und den Kleinkinderfahrzeugen vorbehalten ist.

Der Garten besteht aus Rasenflächen, gestaltet mit einem Hügel, Büschen und Bäumen. Der Rasen ist Spielfläche, mit Schaukeln, Wippe, Turnstangen und Gartenhäuschen. Im Garten ist eine große Sandfläche mit Spielburg, Kletterwand und Rutsche.

Hausgarten

Unser HausgartenZudem haben wir einen eigenen Hausgarten. Er wurde nach pädagogischen Gesichtspunkten geplant und gestaltet. Er  wurde gemeinsam mit den Kindern und unter Mithilfe von Eltern bepflanzt.

Wir beziehen die Kinder bei allen Gartenarbeiten mit ein. Durch das Bepflanzen des Hochbeetes kommen die Kinder in Kontakt mit dem Agrarökosystem.  Der Hausgarten lädt ein, gesundes, frisches Obst, Gemüse, Kräuter, Duft- und Heilpflanzen kennenzulernen. Gesunde Ernährung gewinnt an Bedeutung.

Die Kinder können zahlreiche Nützlinge im Lebensraum Garten entdecken. Sie können in der „Erdkiste“ graben, um die Tiere, die sich in der Erde befinden, zu beobachten. Sie erfahren deren wichtige Bedeutung für unsere Umwelt.  Eine Auswahl von verschiedenen Blumen und Sträuchern geben Möglichkeiten zur Beobachtung und Wissenserweiterung der Kinder.

Der Hausgarten ist ein besonderer Ort, er lädt zum Tun, Forschen, Beobachten, Lernen, Lachen und Leben ein.

Tages- und Wochenstruktur

Tagesablauf der Bärengruppe

  7.30 Uhr  -  8.00 Uhr

ankommen der Kinder im Gruppenraum
freies Spielen im Gruppenraum
  8.00 Uhr

die Bärenkinder bleiben in ihrem Gruppenraum
  8.15 Uhr  -  8.45 Uhr

Morgenkreis, danach Freispiel im Gruppenraum
  9.15 Uhr  - 10.00 Uhr

Brotzeit im Bistro
10.00 Uhr  - 11.45 Uhr

Freispiel: der Gruppenraum wird geöffnet
11.30 Uhr  - 11.45 Uhr

aufräumen des Gruppenzimmers – die Bärenkinder gehen in ihren Raum
11.45 Uhr  - 12.00 Uhr Abschlusskreis im Gruppenzimmer - danach freies Spielen im Zimmer
12.00 Uhr  - 13.00 Uhr Betreuung der Kinder bis zur Abholung

Tagesablauf der Tigergruppe

  7.30 Uhr  -  8.00 Uhr

ankommen der Kinder im Gruppenraum der Bärenkinder,
um 8.00 Uhr gehen die Tigerkinder in ihren Gruppenraum
  8.00 Uhr

die Tigerkinder gehen in ihren Gruppenraum
  8.15 Uhr  -  8.45 Uhr

Morgenkreis, danach Freispiel im Gruppenraum
  9.15 Uhr  - 10.00 Uhr

Brotzeit im Bistro
10.00 Uhr  - 11.45 Uhr

Freispiel: der Gruppenraum wird geöffnet
11.30 Uhr  - 11.45 Uhr

aufräumen des Gruppenzimmers – die Tigerkinder gehen in ihren Raum
11.45 Uhr  - 12.00 Uhr Abschlusskreis im Gruppenzimmer - danach freies Spielen im Zimmer
12.00 Uhr -  13.00 Uhr Betreuung der Kinder bis zur Abholung


weiterer Tagesablauf der Mittagskinder

12.10 Uhr - 12.15 Uhr

die Mittagskinder gehen zur Toilette, Händewaschen
12.15 Uhr - 13.00 Uhr

Mittagessen im Bistro
13.00 Uhr - 13.45 Uhr  

Lesezimmer – Ruhen, Entspannen mit Büchern oder CDs oder individuell Schlafen der Kinder im Mehrzweckraum
13.00 Uhr - 16.00 Uhr

freies Spiel in Haus oder Garten bis zur Abholung